Langewiesche-Brandt Ebenhausen bei München


Albert von Schirnding ist geboren 1935 in Regensburg. Er besuchte das «Alte Gymnasium» seiner Heimatstadt, wo er 1953 das Abitur machte. In München und Tübingen studierte er Klassische Philologie und Germanistik; einen Teil der Semesterferien verbrachte er als Sekretär bei Ernst Jünger in Wilflingen. Nach Abschluss der Referendarzeit in Weiden (Oberpfalz) war er Lehrer am Humanistischen Gymnasium in Ingolstadt, von 1965 bis 1998 am Ludwigegymnasium in München. Er wohnt mit seiner Familie in einem kleinen mittelalterlichen Schloss im Isartal südlich von München. Er fühlt sich aber auch in Rom zu Hause, wohin er mindestens einmal im Jahr reist.
Mit 21 Jahren veröffentlichte er auf Empfehlung von Georg Britting im Carl Hanser Verlag seinen ersten Gedichtband, dem ein weiterer folgte. Später trat er als Autor von Erzählungen, Essays, Übersetzungen und als Herausgeber hervor. Dreißig Jahre war er, hauptsächlich auf dem Feld der Literaturkritik, Mitarbeiter der Süddeutschen Zeitung. Im Jahr 1982 erhielt er den Johann-Heinrich-Merck-Preis für literarische Kritik und Essay, 2000 den vom Kulturkreis der deutschen Wirtschaft gestifteten Kritikerpreis. Die Bayerische Akademie der Schönen Künste wählte ihn 1983 zu ihrem ordentlichen Mitglied, von 1991 bis 2005 leitete er ihre literarische Abteilung. Er ist Mitglied des P.E.N und der Mainzer Akademie.

Bücher von Albert von Schirnding bei Langewiesche-Brandt, jetzt bei C.H.Beck:

Am Anfang war das Staunen. Über den Ursprung der Philosophie bei den Griechen. textura. 120 Seiten.

Halbkreise. Erzählungen. 112 Seiten. Ganzleinen.

Herkommen. Erzählung. 112 Seiten. Ganzleinen.

Nach dem Erwachen. Aufzeichnungen. 160 Seiten. Ganzleinen.

Schneemanngedichte. 48 Seiten. Ganzleinen.

Übergabe. Achtzig Gedichte. textura. 88 Seiten.

Vorläufige Ankunft. Roman. 224 Seiten.

Lukian: Charon oder Die Betrachtung der Welt. Griechisch-deutsch. Übersetzung und Nachwort von Albert von Schirnding. textura. 88 Seiten.

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Rev. 17.11.2014