Langewiesche-Brandt Ebenhausen bei München

Franz Högner, der Maler des «Zundelheiner», aus Regensburg stammend, ist geboren am 12. Juni 1903 in Landshut und gestorben am 6. Oktober 1979 in Landshut. Er hat in München studiert, noch bei Heinrich von Zügel - in dessen letztem Jahr an der Akademie -, dann bei Angelo Jank, auch bei Hugo von Habermann. Danach hat er zeit seines Lebens - unterbrochen von Reisen in Deutschland und Europa, besonders in Italien, Südfrankreich und Ungarn - in Landshut gelebt und gearbeitet. Er hat gezeichnet, aquarelliert und gemalt: Landschaften, Architekturen, Figurengruppen, wenige Porträts. Er hat viele Freskomalereien und viele Glasfenster in niederbayerischen Schulen und Kirchen gemacht. Seine reifsten, wichtigsten Arbeiten sind gewiss die Fenster in der Lanshuter Martinskirche.

Franz Högner war der unvergleichlich bewanderte und unerbittlich strenge Stil- und Kostümberater des historischen Festes «Landshuter Fürstenhochzeit 1475». Mutig hat er um die Erhaltung der großartigen gotischen Stadtarchitektur Landshuts gekämpft, mit erstaulichem Erfolg und immer noch anhaltender Nachwirkung.

Von Franz Högners Buch-Illustrationen sind die «Zundelheiner»-Bilder (1974) die letzten.

Sein erst-gemaltes Bilderbuch ist «Ich sehe was, was du nicht siehst» (1964 erstmals erschienen, Jahre davor entstanden): 18 querformatige farbige Bildtafeln mit Texten von Erich Stahleder.

Weit verbreitet ist «Das schwarze weiße runde bunte Vorlesebuch» (erstmals 1960 erschienen): Verse und kleine Geschichten für Kinder von 3 bis 6, herausgegeben von Helga und Kristof Wachinger, mit vielen kleinen - zum Teil farbig getuschten - Högner-Zeichnungen.

Bücher von Franz Högner bei Langewiesche-Brandt:

Das schwarze weiße runde bunte Vorlesebuch

Ich sehe was, was du nicht siehst

Der Zundelheiner

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Rev. 12.11.2014